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Stress kennen wir alle – doch was tun und wie abbauen? Wir alle befinden uns im „Endjahresstress". Da sind die letzten Termine, die dringend noch abgehandelt werden müssen, die Planung für die Feiertage oder das Geschenke-Wirrwarr für die Kinder. Nicht selten sitzen wir am Abend auf der Couch oder fallen völlig übermüdet ins Bett: Und das war's dann für diesen Tag auch schon wieder. Was wir geschafft haben? Oft gar nicht mal so viel. Aber es fühlt sich an, als hätten wir Berge versetzt.
Müdigkeit und Erschöpfung sind die stetigen Begleiter vieler Menschen im Herbst und Winter. Doch es braucht Leistungsfähigkeit und Optimismus, wenn wir es auch durch diese Zeit stabil und unbeschadet schaffen wollen. Die Basis dafür? Ein funktionierender Energiestoffwechsel und ein stabiles Nervensystem.
Unsere Devise: Vital statt müde – und das ist gar nicht mal so schwer, wie man vielleicht denken mag. Wenn man auf den einen oder anderen Tipp achtet, läuft man gar nicht erst Gefahr, dass der Winterblues einen mit seiner vollen Breitseite erwischt. Wir haben einmal aufgelistet, womit man Stress und Müdigkeit den Garaus machen kann.
Wer sich ausgewogen, im besten Falle vegetarisch ernährt, der sorgt dafür, dass sein Körper mit allen wichtigen Mikronährstoffen versorgt wird. Das ist wichtig, denn anders können der Energiestoffwechsel, das Nerven- und Herz-Kreislaufsystem sowie die Muskeln kaum anständig funktionieren. Doch das ist leichter gesagt als getan: Denn gerade wenn der Alltag hektisch ist und man unter einem teils enormen Zeitdruck steht, ist es schwierig, sich optimal zu ernähren. Nahrungsergänzungsmittel können in diesen Phasen den entscheidenden Unterschied machen und den Körper durch die Zufuhr verschiedener Vitamine und Nährstoffe gewinnbringend unterstützen:
Man sieht: Eine ausgewogene Kombination der wichtigsten Mikronährstoffe ist unabdingbar, damit der Körper auch unter Druck genügend Energie findet und wir nicht von einer bleiernen Müdigkeit geplagt werden.
Übrigens: Von Mikronährstoffen (wie die oben genannten Vitamine und Mineralien) braucht der Körper viel weniger als von Makronährstoffen (Fette, Kohlenhydrate und Proteine). Dennoch ist es wichtig, ihn ausreichend zu versorgen und den Stand der Dinge hin und wieder auch mit einem Blutbild zu überprüfen.
Klingt einfach, ist es manchmal aber echt nicht: Denn Stress kennen wir alle. Dabei wissen die Wenigsten, dass es ihn in zwei Varianten gibt: den kurzfristigen Stress und jenen, der langfristig unser Leben bestimmt.
Der kurzfristige Stress ist für den Körper meist sogar positiv. Er tritt bei positiver Aufregung oder Vorfreude ein. Zum Beispiel ein Adrenalinschub nach einer bestandenen Prüfung. Er motiviert und kann auch das Selbstwertgefühl enorm pushen. Fazit: kurzfristiger Stress macht in vielen Fällen einfach glücklich.
Gut zu wissen: Stress ist also nicht immer gleich schlecht.
Anders sieht das aber bei langfristigem, belastendem Stress aus. Er schlägt nicht selten massiv aufs Gemüt und hinterlässt beim Betroffenen ein Gefühl von Ausgebranntsein und schwächt damit den gesamten Organismus. Schuld daran ist das bei Stress langfristig im Körper zirkulierende Hormon Cortisol. Eigentlich wird es nur in Akutsituationen ausgeschüttet, wenn der Körper in Alarmbereitschaft ist und auf der Stelle Leistung erzeugen muss. Wenn man einmal an die Steinzeit zurückdenkt: Wenn der Säbelzahntiger um die Ecke kam, musste man rennen – egal wie erschöpft man war. Das ausgeschüttete Cortisol pusht den Adrenalinspiegel weit nach oben und setzt damit Energien frei, die man für ein kurzfristiges Leistungshoch braucht und die in diesem Zusammenhang auch sicher nicht gesundheitsschädlich sind.
Reiht sich eine solche Belastungssituation ohne Atempause aber an die nächste, kann dies auf Dauer gesundheitsschädlich sein und sich massiv negativ auf den eigenen Körper auswirken:
Man sieht: Dauerhafter Stress bringt einen ungesunden Lebenswandel erst richtig in Fahrt und zieht teils noch ungeahnte Konsequenzen mit sich. Wichtig ist es deswegen, für die nötige Entspannung im Alltag zu sorgen. Das kann eine Meditation sein oder auch einfach nur ein regelmäßiger Spaziergang mit seinen Lieblingsmenschen. Jedenfalls Zeit, in der man nur Dinge macht, die einem wirklich gut tun und die entschleunigen.
Wer seiner Gesundheit etwas Gutes tun möchte, der sollte unbedingt auf eine gesunde, nährstoffreiche Kost und eine moderate Stressbelastung achten.
Longevity unterstützen durch Stress abbauen durch Meditation: Das Zusammenspiel von Geist und Körper ist auch für die Wissenschaft inzwischen eindeutig erwiesen. Ein gutes Stressmanagement sowie regelmäßige Meditation tragen wesentlich zur geistigen Gesundheit bei.
Stress und psychische Probleme sorgen für eine kürzere Lebenserwartung. Das gilt auch für leichte psychische Störungen, die noch keinen Krankheitswert haben. Bekannt ist, dass Stress sich negativ auf das Herz-Kreislauf-System auswirkt und für eine erhöhte Ausschüttung von Stresshormonen (Kortisol) sorgt. Außerdem erhöht sich die Konzentration der Entzündungsmarker im Blut aufgrund von Stress. Aktuelle Studien zeigen, dass ein erhöhtes Sterberisiko bereits bei leichten, subklinischen Beschwerden besteht.
Wie Sie versteckte Stressauslöser im Alltag erkennen und gezielt gegensteuern können, lesen Sie in unserem Beitrag Verborgene Stressquellen im Alltag.
Stressmanagement ist eine Sammelbezeichnung für Methoden zur Verringerung von belastendem Stress. Wichtige Schritte im Rahmen des Stressmanagements sind die Analyse von Stressoren, die Enttabuisierung von psychischem Stress sowie Erhalt und Förderung der eigenen geistigen Ressourcen. Stressmanagement ist im Rahmen einer Psychotherapie oder eines Coachings erlernbar. Zur Selbsthilfe eignen sich sportliche Betätigung, gesunde Ernährung und Achtsamkeitsübungen. Dazu zählen unter anderem:
Das Ziel ist es, sich mit Hilfe dieser Methoden vom Stress weg zu bewegen und den eigenen Ressourcen wieder anzunähern. Bei der Wahl der geeigneten Strategie ist es wichtig zu beachten, dass wir alle unterschiedliche Individuen sind und dementsprechend auch verschieden auf Belastungen reagieren.
Lange Zeit wurden Achtsamkeitsübungen wie die Meditation eher belächelt und waren spirituell und religiös Interessierten vorbehalten. Dabei beginnt Achtsamkeit bereits damit, dass wir in der Hektik des Alltags nicht unsere körperlichen und psychischen Bedürfnisse vergessen. Bereits, indem wir gewöhnliche Alltagsdinge mit allen Sinnen wahrnehmen und ausüben, können wir unsere Leistung steigern. Wir sind auf den Moment fokussiert und nicht so leicht ablenkbar. Achtsamkeit ist keine angeborene Charaktereigenschaft, sondern sie benötigt tägliche Arbeit an uns selbst.
Meditationsübungen reduzieren Angst- und Stresssymptome, sorgen für mehr Energie und Aufmerksamkeit, aber halten uns auch geistig jung und fit. Indirekt wirken sie dadurch blutdrucksenkend und steigern unsere Abwehr- und Selbstheilungskräfte.
Kurz gesagt: Eine Kombination aus ausgewogener Ernährung, gezielter Entspannung und regelmäßiger Meditation ist eine der wirksamsten Strategien, um Stress abzubauen und die eigene Vitalität langfristig zu erhalten.
Wie stark sich chronischer Stress auch auf den gesamten Organismus und den Alterungsprozess auswirken kann, vertiefen wir in unserem Beitrag Altersforschung definiert: Die 12 Ursachen des Alterns. Wer zusätzlich auf tierische Gesellschaft setzt, findet in unserem Artikel über tierische Therapeuten weitere alltagstaugliche Impulse zum Stressabbau.