Nach der Einsendung Ihrer Probe durchläuft diese im Labor sorgfältig strukturierte und präzise Verarbeitungsschritte. Hier ist eine detaillierte Übersicht:
Woche 1 – Probeneingang und Vorbereitung
Nach Eintreffen der Probe erfolgt die Registrierung mit Identitäts- und Qualitätsprüfung. Das Blut wird verarbeitet und zu Plasma zentrifugiert. Vordefinierte Kontrollen stellen sicher, dass Volumen, Stabilität und Lagerbedingungen den Anforderungen entsprechen.
Woche 1 – NMR Messung, Datenaufbereitung und Validierung
Die Probe wird auf der NMR Plattform gemessen. Dabei entsteht ein Spektrum, das die magnetischen Signale der enthaltenen Moleküle abbildet. Interne Referenzen und Kontrollsignale sichern die quantitative Vergleichbarkeit über Messreihen hinweg.
Spezialisierte Algorithmen trennen überlagerte Signale, ordnen sie bekannten Metabolite und Lipoproteinmerkmalen zu und berechnen die Konzentrationen aus der Signalfläche. Technische Qualitätskriterien prüfen Stabilität, Reproduzierbarkeit und das Fehlen von Messartefakten.
Woche 1 – Referenzvergleich und Einordnung
Die quantifizierten Werte werden mit Referenzbereichen einer Vergleichsgruppe abgeglichen. Aus den Einzelparametern entstehen Funktionscluster wie Leber, Niere, Pankreas, Entzündung und Herz-Kreislauf. Die Ampelvisualisierung fasst die Muster für eine schnelle Orientierung zusammen.
Woche 2 – Erstellung Ihres individuellen Berichts und Ergebnismitteilung
Die Ergebnisse werden in einem strukturierten Report aufbereitet. Der Bericht enthält die Ampelübersicht, erläuternde Fließtexte sowie Tabellen mit Einzelwerten, Einheiten und Referenzbereichen. Nach Abschluss aller Analyseschritte und der Erstellung Ihres individualisierten Berichts wird das Ergebnis an Sie übermittelt.